Behindertenfreundlichkeit bei der TITSA

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Markus
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Behindertenfreundlichkeit bei der TITSA

Beitrag von Markus » Samstag 3. Juni 2017, 15:39

Im Rahmen des 2015 begonnenen Flottenerneuerungsplans wird die TITSA innerhalb von fünf Jahren 200 Busse – also knapp die Hälfte der Flotte – erneuern. Die neuen Einheiten werden geleast und alle fünf Jahre ausgetauscht.

Mitte Mai waren es nicht Musik oder Kultur, die am Auditorio in Santa Cruz für Aufmerksamkeit sorgten, sondern 37 nagelneue, grüne Titsa-Busse, welche auf der Fläche vor der Konzerthalle standen. Inselpräsident Carlos Alonso präsentierte der Öffentlichkeit die dritte der im Flottenerneuerungsplan vorgesehenen Lieferungen, die den öffentlichen Transport attraktiver, moderner, umwelt- und insbesondere behindertenfreundlicher machen sollen.
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Bei den 37 von Scania und Castrosua gebauten Einheiten handelt es sich um sechs lange Fernbusse mit 67 Sitz- und einem Rollstuhlplatz, 20 kürzere Modelle mit 47 Sitz- und 2 Rollstuhlplätzen, 4 lange Stadtbusse mit 39 Sitz- und 2 Rollstuhlplätzen sowie 7 kürzere Stadtbusse mit 35 Sitz- und 2 Rollstuhlplätzen. Das Cabildo investierte in diese dritte Lieferung 7,3 Millionen Euro.

Die neuen Fernbusse werden insbesondere auf den Linien zwischen Santa Cruz und Puerto de la Cruz (101, 102 und 103) sowie nach Buenavista (107) bzw. Icod (108) oder von Puerto de la Cruz nach Buenavista (363) und von El Médano nach Los Cristianos (470) eingesetzt. Die Busse, welche die Flughäfen passieren (343 und 102), wurden mit größeren Gepäckfächern ausgestattet. Die neuen Stadtbusse werden im Großraumgebiet von Santa Cruz und La Laguna (Linien 014, 015, 051, 105) zum Einsatz kommen.

Bei der Präsentation waren neben Carlos Alonso auch Bürgermeister, Vertreter von Titsa, der Regionalregierung und von Behindertenorganisationen anwesend. Carlos Alonso erklärte, es gäbe keine Alternative zum öffentlichen Transport. Die modernen Busse mit USB-Aufladestationen für Mobiltelefone und TFT-Bildschirmen sollten die Nutzung für die Bevölkerung attraktiver machen. Die Busse seien mit modernster und umweltfreundlicher Technik ausgestattet. Dabei bemühe sich Titsa auch, den öffentlichen Transport für alle zugänglich zu machen. Man habe eng mit den Behindertenorganisationen zusammengearbeitet und dafür gesorgt, dass sämtliche neuen Busse durch Absenken der Karosserie bzw. Hebebühnen von Rollstuhlfahrern genutzt werden können. Auch wurden diverse Hilfsmittel für Sehbehinderte in den Bussen installiert.

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